Developer Console standardmäßig aus – Web Console übernimmt

Seit Winter ’27 ist die Developer Console in vielen Orgs ausgeblendet. Nachfolger ist die Web Console auf Basis von VS Code. Die alte Konsole lässt sich wieder einschalten.

Wer im Zahnradmenü nach der Developer Console sucht, findet sie in vielen Orgs nicht mehr. Entfernt ist sie nicht: Mit Winter ’27 ist sie standardmäßig ausgeschaltet, und Admins können sie in Setup wieder aktivieren. Beide Konsolen können auch parallel aktiv sein.

Die Web Console

An ihre Stelle tritt die Web Console, eine Entwicklungsumgebung im Browser auf Basis von VS Code for the Web mit Salesforce-Erweiterungen. Sie soll die Developer Console, die es seit 2012 gibt, langfristig ersetzen. Unterstützt werden unter anderem das Bearbeiten von Apex und Lightning Web Components, Anonymous Apex, SOQL-Abfragen und Apex-Tests.

Zum Status gibt es unterschiedliche Angaben: Salesforce führt in der eigenen FAQ noch einen Beta-Stand, in dem die Web Console aktiviert werden muss; Community-Quellen berichten von der allgemeinen Verfügbarkeit mit Winter ’27. Maßgeblich ist, was in der eigenen Org unter Setup angeboten wird.

Grenzen

Ganz deckungsgleich sind die Werkzeuge nicht. So kann die Web Console in Produktionsorgs Apex und andere geschützte Metadaten nicht direkt ändern – was der üblichen Praxis entspricht, Code über Sandboxes und Deployments in die Produktion zu bringen. Wer die Developer Console für schnelle Log-Analysen oder Abfragen schätzt, kann sie bis auf Weiteres wieder einschalten. Ein Abschaltdatum hat Salesforce noch nicht genannt.

Quellen: Apex Hours · Salesforce Developers: Web Console FAQ · Salesforce Dictionary