Data 360: Salesforce erklärt, warum KI-Agenten verlässlichen Kontext brauchen
In einem Dreamforce-Rückblick beschreibt Salesforce, wie Data 360 Agenten mit aktuellem, verknüpftem und abgesichertem Kontext versorgen soll.
Salesforce hat in einem Blogbeitrag die Data-360-Keynote der Dreamforce zusammengefasst. Die Kernaussage: Ein KI-Agent liefert nur dann brauchbare Ergebnisse, wenn er aktuelle Informationen hat, sie miteinander verknüpfen kann und klare Regeln kennt, worauf er zugreifen darf. Salesforce nennt das „Trusted Context“.
Drei Anwendungen standen laut Beitrag im Mittelpunkt:
- Agentic CDP: In der Demo führte ein Agent Kundenprofile zusammen und erstellte ein Segment aus einer Beschreibung in natürlicher Sprache.
- Agent Context Engine: Sie soll unstrukturiertes Wissen wie Gesprächsprotokolle, Richtlinien und Knowledge-Artikel neben strukturierten Daten bereitstellen – jeweils nur das, was der Agent verwenden darf. Eine Memory-Funktion kann freigegebene Fakten aus früheren Interaktionen erhalten.
- Agentforce Coworker: Der auf Data 360 aufbauende Assistent verbindet Informationen und Aktionen aus Salesforce, Gmail und weiteren Unternehmensanwendungen.
Für Entwickler verweist Salesforce auf den Data 360 MCP Server. Autorisierte Agenten können darüber Felder zuordnen, Identitätsbeziehungen prüfen, Segmente erstellen und Kampagnen aktivieren. Data 360 Headless soll den Kontext auch anderen Agenten und Anwendungen außerhalb von Salesforce zur Verfügung stellen.
Als Prüfraster nennt die Keynote fünf Voraussetzungen: Daten, effizienter Zugriff, Semantik, Memory und Governance. Salesforce empfiehlt, den Ansatz in einem vierwöchigen Pilotprojekt an einem konkreten Kundenproblem zu testen.
Quelle: Salesforce Blog