Aus AIforce wird SIforce – der dritte Name in sechs Monaten
Marc Benioff hat AIforce in SIforce umbenannt. Anlass ist eine Anordnung der US-Regierung, Behörden sollten von „Super Intelligence“ sprechen.
Salesforce hat seine Integrationsschicht für KI-Agenten erneut umbenannt. Am 9. Oktober 2026 verkündete CEO Marc Benioff auf X: „Die Ära der Super Intelligence ist da. AIForce heißt offiziell SIForce.“
Der Hintergrund
Anlass ist eine Anordnung von US-Präsident Donald Trump vom 29. September. Sie verpflichtet Bundesbehörden, in offiziellen Dokumenten und auf Websites „Super Intelligence“ statt „Artificial Intelligence“ zu verwenden. Für private Unternehmen gilt sie nicht. Elon Musk hatte zuvor bereits angekündigt, SpaceXAI in SpaceXSI umzubenennen.
Die Umbenennung betrifft nur das Produkt, nicht den Firmennamen. Zu Funktionen, Verfügbarkeit oder Preisen gab es keine Änderungen.
Drei Namen in einem halben Jahr
Die Funktion – Salesforce-Daten, Logik und Agenten in Oberflächen wie Claude, Slack und Lightning – wurde im April auf der TrailblazerDX als Headless 360 vorgestellt, auf der Dreamforce im September als AIforce und heißt nun SIforce. Häufige Umbenennungen sorgen in der Community seit Langem für Spott; Salesforce räumte auf der Dreamforce selbst ein, dass das auch intern niemanden glücklich macht. Beobachter merken zudem an, dass ein neuer Name noch nichts über die Fähigkeiten aussagt: Mit Superintelligenz im wissenschaftlichen Sinn – Systemen, die Menschen in vielen Bereichen weit überlegen sind – hat das Produkt nichts zu tun.
Quellen: The Next Web · AI Weekly